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  • Neuer Durchgang! Diskursprojekt zur Qualifizierung von Fachkräften in Deutschland – Handlungsimpulse zum Pädagogischen Umgang mit Antisemitismus

    Antisemitische und israelfeindliche Einstellungen sind in Deutschland zunehmend verbreitet. Negative Zuschreibungen, Verschwörungstheorien und Hetze gegen Jüdinnen und Juden zeigen immer wieder aufs Neue, wie präsent das Thema ist.

    Auch Fachkräfte der Jugend- und Bildungsarbeit sind mit verschiedenen Formen von Antisemitismus konfrontiert. In der täglichen Arbeit sehen sie sich häufig befasst mit abwertenden und bisweilen aggressiven Äußerungen gegen Juden/Jüdinnen und Israel, denen nicht immer leicht zu begegnen ist. Vielfach besteht vor allem Unsicherheit, wie auf tradierte Negativbilder von „den Juden“, auf israelfeindliche Äußerungen oder Verleugnungen der nationalsozialistischen Judenverfolgung reagiert werden.

    Das Projekt „Sichtbar handeln – Umgehen mit Antisemitismus in Jugend- und Bildungsarbeit“ bietet Fachkräften der Jugend- und Bildungsarbeit in Deutschland ein fachliches Lern- und Diskursangebot zur Arbeit gegen Antisemitismus und Israelfeindschaft. Mit dem Projekt lädt ConAct zu einem zweiteiligen Diskursprojekt in Deutschland und Israel ein, welches den Teilnehmenden folgende Möglichkeiten bietet:

    • Wissenserwerb, Selbstreflexion und Perspektivwechsel zum Thema Antisemitismus gewinnen
    • Handlungsimpulse, Methoden und Aktivitäten zum pädagogischen Umgang mit Antisemitismus kennenlernen
    • Das im ersten Teil erworbene Wissen mit einer Begegnungsreise nach Israel verbinden
    • Einblicke in die Vielfalt und Innensichten in israelische Diskurse und Lebensalltag gewinnen
    • An lokalen Projektbesuchen teilnehmen, mit israelischen Fachkräften diskutieren und Einblicke in pädagogische Arbeitsmethoden kennenlernen
    • Grundlagen für zukünftige mögliche Kooperationsprojekte (mit Israel) legen

    *Wann? *

    Teil I: 31.05. - 04.06.2021
    Teil II: Voraussichtlich im November 2021

    *Wo? *

    Teil I: Online
    Teil II: Begegnungsreise nach Israel, Gespräche und Erkundungen vor Ort

    Bitte beachten Sie: Aufgrund der anhaltenden Pandemie wird der erste Teil des Seminars digital stattfinden. Für alle, die bislang keine oder nur wenige Erfahrungen im Umgang mit Zoom sammeln konnten, bieten wir im Vorfeld der Veranstaltung eine technische Einführung an.

    *Wer? *

    Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, der Jugendsozialarbeit und Jugendbildungsarbeit in Deutschland, die noch keine private oder berufliche Erfahrung mit Israel haben
    Die Zahl der Teilnehmenden ist auf maximal 16 Personen begrenzt.
    Für Fachkräfte ohne vorherige Erfahrung mit Zoom bietet das ConAct-Team gern eine kurze Einführung in die Zoom-Technik an.

    Sprache: Das Programm in Deutschland wird auf Deutsch stattfinden. Ausgewählte Programmteile während der Begegnungsreise in Israel werden auf Englisch durchgeführt.

    Teilnahmegebühr: Die Teilnahmegebühr beträgt für beide Teile des Diskursprojekts – das Online-Seminar und die Begegnungsreise nach Israel – 200 Euro. Darin sind die Flugkosten inkl. Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Programm enthalten; Fahrtkosten zum Seminarteil in Deutschland können erstattet werden (Bahn, 2.Klasse). Mit der verbindlichen Anmeldung verpflichten sich die Bewerber*innen, an beiden Programmteilen in Deutschland und Israel teilzunehmen.

    Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf unserer Website.

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